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Die Preisträger 2013

Im Wettbewerb “Innovationspreis Brennstoffzelle 2013” hat die

MANN+HUMMEL GMBH in Ludwigsburg für ihren Beitrag

„Kathodenluftfilter für LT-PEM-Brennstoffzellen“

in der Kategorie Classic den ersten Platz belegt und erhält dafür eine Siegerurkunde und ein Preisgeld in Höhe von 8.000 Euro.

Mit dem Produkt erreicht die Mann+Hummel GmbH eine kostengünstige Kathodenfiltration als Türöffner für den Markteinsatz von LT-PEM-Brennstoffzellen. Die LT-PEM hat in den letzten Jahren die technische Marktreife erlangt. Noch sind allerdings die Gesamtsystemkosten sehr hoch. Mithilfe des Filters können Emissionen von CO2 und weiteren Schadgasen reduziert und hohe energetische Wirkungsgrade erzielt werden. Der Platinkatalysator wird damit besser vor Schadgasen geschützt. Dies erhöht dessen Lebensdauer und die Platinmenge kann deutlich reduziert werden.

Das Produkt ist nach Verwendung vollständig veraschbar.

Im Wettbewerb “Innovationspreis Brennstoffzelle 2013” hat die

Wenger Engineering GmbH in Ulm mit dem Beitrag

„Partikel-Probeentnahme-Apparatur PSA-H70 zur Überprüfung der technischen Reinheit von Wasserstoff“

in der Kategorie Classic den zweiten Platz belegt und erhält dafür eine Anerkennungsurkunde und ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro.

Wenger wird prämiert für die Umsetzung der Idee einer Partikel-Probenahme-Apparatur, also einer Messzelle, mit der die technische Sauberkeit einer 700 bar Wasserstofftankstelle erstmals überprüft werden kann. Es gibt weltweit keine vergleichbare Technik. Das Produkt setzt dort an wo die Betankung erfolgt, also zwischen Tankstellendispenser und Wasserstofffahrzeug. Ziel ist es, eine Verunreinigung des Wasserstoffs frühzeitig zu identifizieren, da Partikel, die in das Brennstoffzellenfahrzeug gelangen, gravierende Auswirkungen auf die Funktionalität der Brennstoffzelle und der Tankkomponenten haben können.

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Im Wettbewerb “Innovationspreis Brennstoffzelle 2013” hat das

Fraunhofer Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (IFAM) in Dresden mit dem Beitrag

„Hydrolysebasierte Höchstenergiespeichermaterialien“

in der Kategorie Science den ersten Platz belegt.

Elektrische Speicher für einmaligen Gebrauch mit Energiedichten von mehr als 1 kWh/kg und 1 kWh/Liter sind für zahlreiche Anwendungsfelder von bedeutendem Interesse, speziell im Outdoor-Bereich. Eine Realisierungsmöglichkeit für solche Energiespeicher besteht in der Verwendung eines Metallhydrids, welches bei Kontakt mit Wasser eine sogenannte Hydrolysereaktion eingeht, durch die direkt gasförmiger Wasserstoff erzeugt wird, der dann mittels einer Brennstoffzelle in Elektrizität umgewandelt wird. Prämiert wird heute die Entwicklung von Metallhydridmaterialien für die Hydrolyse, welche in Verbindung mit einer Brennstoffzelle unter realen Bedingungen und unter Einbeziehung aller Wirkungsgradverluste sehr hohe Energiespeicherdichten erreichen und dabei alle Nachteile bereits bekannter Hydrolysematerialien wie z.B. langsame Reaktionszeit, teure Edelmetallkatalysatoren und anderes mehr überwinden.

Das Preisgeld für den f-cell Science beträgt 8.000 Euro

Im Wettbewerb “Innovationspreis Brennstoffzelle 2013” hat das

Institut für Theoretische Chemie der Universität Ulm für den Beitrag

„Theorie der Elektrokatalyse für Brennstoffzellen“

in der Kategorie Science den zweiten Platz belegt und erhält dafür eine Anerkennungsurkunde und ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro.

Ziel des Forschungsprojektes war es, eine Theorie zu entwickeln, welche die Prinzipien der Elektrokatalyse erklärt und es erlaubt, Katalysatoren auf rationaler, wissenschaftlich gesteuerter Grundlage zu entwickeln.

Dazu wurden verschiedene nobelpreisgekrönte Theorien mit eigenen Ideen verbunden und eine Theorie geschaffen, die es erlaubt, die katalytischen Eigenschaften eines Elektrodenmaterials zu berechnen.

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Im Wettbewerb “Innovationspreis Brennstoffzelle 2013” erhält die

eZelleron GmbH in Dresden

für den Beitrag

„Die metallische Brennstoffzelle“

in der Kategorie Start-Up einen Sonderpreis in Höhe von 5000 €

Die eZelleron GmbH hat eine völlig neuartige Brennstoffzelle entwickelt und in die Serienfertigung überführt: Es handelt sich um eine nahezu rein metallische Brennstoffzelle, welche alle Vorteile der SOFC mit den Vorteilen der PEM in sich vereint.

Die aus kleinen Metallröhrchen bestehende Brennstoffzelle ist in nur wenigen Sekunden start- und leistungsfähig, robust, leicht, hoch-effizient und kommt vor allem ohne teure Edelmetalle wie Platin aus. Betrieben mit flächendeckend vorhandenem Flüssiggas, lässt sie sich in zahlreiche Anwendungen integrieren und kontinuierlich – ohne lange Ladezeiten – nutzen.

Wir wünschen dem jungen Unternehmen alles Gute für die Zukunft!

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Pressemitteilung zum f-cell award