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„f-cell“: Container-Tracking mit Brennstoffzellen

07.10.2009 – Kleine Brennstoffzellensysteme spielen ihre Trümpfe überall dort aus, wo über einen langen Zeitraum zum Beispiel Überwachungs- oder Sicherheitssysteme netzfern mit Strom versorgt werden müssen – so wie beim Container-Tracking. Dr. Alexander Dyck vom Pirmasenser Unternehmen FWB Kunst¬stofftechnik berichtete auf dem Brennstoffzellen-Kongress „f-cell“ über ein Mikrobrenn¬stoffzellensystem, das jetzt bis 2012 im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) umfangreiche Praxistest bestehen soll.

Stuttgart (eos) – „Jetzt haben wir die definitive Zusage“, freut sich Dr. Alexander Dyck, Projekt Manager für Brennstoffzellen beim mittelständischen Spezialisten für Formenbau und Spritzgrussteile FWB Kunststofftechnik in Primasens. Er darf sein Mikrobrennstoffzellen-System künftig im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellen¬technologie (NIP) in vier Anwendungsfeldern umfangreichen Praxistests unterziehen. Das FWB-Brennstoffzellen-System, das der Mittelständler gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE entwickelte, liefert – je nach Konfiguration – bis zu zehn Watt elektrischer Leistung und wird mit Methanol aus einer Kartusche betrieben.

Für besonders zukunftsträchtig hält Dyck den Einsatz beim sogenannten Container-Tracking. „Die Wege besonders wertvoller oder gefahrenträchtiger Güter fernzuüberwachen ist bislang mit Akku-Einsatz sehr aufwändig. Die Sender müssen zudem für jeden Anwendungsfall umständlich angebracht werden. Wir liefern ein System, das ständig montiert bleiben kann, weil es nur sendet, wenn die Ladung ‘on Tour’ ist. Wird der Container nicht genutzt oder wird kein Tracking gewünscht, geht das System auf ‘standby’ und verbraucht nur noch minimale Energiemengen, die das Brennstoffzellensystem über lange Zeiträume bereitstellen kann.“ Die Kosten für diese Systeme seien allerdings – noch – zu hoch, gibt Dyck zu. „Wir streben einen Preis von unter 100 Euro pro System an. Das ist für einen Nischenmarkt realistisch.“

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E-Mail: f-cellmesse-sauber.de
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