Stuttgart (eos) – Im italienischen L’Aquila waren sich G8- und Schwellenländer einig: Der Klimawandel muss gestoppt, die CO2-Emissionen bis 2050 halbiert werden. Das geht nur mit neuen sauberen Technologien: wasserstoffbetriebene Brennstoffzellen, die Gebäude mit Energie versorgen, Fahrzeuge antreiben und mobilen bzw. netzfernen Geräten Strom liefern, sind eine davon. Das Brennstoffzellen-Fachforum „f-cell“ am 28. und 29. September im Stuttgarter „Haus der Wirtschaft“, das Kongress und Messe vereint, vernetzt eine Branche auf dem Weg in die Endverbrauchermärkte.
Die Veranstaltung der Peter Sauber Agentur Messen und Kongresse GmbH und der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) richtet sich an Produzenten und Anwender der Brennstoffzelle und findet 2009 zum neunten Mal statt. „In den letzten Jahren stand die Optimierung der Brennstoffzellen-Systeme im Fokus. Heute sind wir einen Schritt weiter. Es geht jetzt verstärkt um Produktionsthemen“, sagt Agentur-Geschäftsführer Peter Sauber.
Trotz Wirtschaftskrise gehört bei vielen Unternehmen die jährliche Präsentation auf der „f-cell“ dazu und ein Messestand ist bereits fest gebucht. Die EnBW Energie Baden-Württemberg sowie Daimler sind als Sponsoren der Veranstaltung ebenso selbstverständlich dabei, wie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR), das unlängst „Antares“, das erste bemannte Brennstoffzellenflugzeug, auf einen Testflug schickte. Auch die Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW), das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (ISE) und die Heliocentris Energiesysteme GmbH reservierten sich bereits Flächen. Hessen und das Rheinland werden ihre Wasserstoff- und Brennstoffzellenaktivitäten unter dem Dach der H2BZ-Initiative Hessen sowie der HyCologne – Wasserstoff Region Rheinland e.V. vorstellen.
Dass es in der Brennstoffzellen-Branche jetzt um die Herstellung größerer Stückzahlen geht, belegt unter anderem die Messe-Teilnahme von Maschinenbauunternehmen, wie der FIX Maschinenbau GmbH aus Korb bei Stuttgart – das Unternehmen präsentiert Produktionskonzepte für PEM-Stacks und Brennstoffzellensysteme – oder der Gräbener Maschinenbau GmbH & Co. KG aus Netphen-Werthenbach.
Stark vertreten sind außerdem Anbieter von Test- und Prüfsystemen. Die FuelCon AG aus Madgeburg, die derzeit fünf Millionen Euro in eine neue Firmenzentrale investiert, zeigt beispielsweise Testequipment für Brennstoffzellenkomponenten, Einzelzellen, Stacks, Hot-Boxes und komplette Systeme. Pragma Industries aus dem französischen Bidart bietet neben Testausstattung auch Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Zusammenhang mit PEM-Brennstoffzellen. Ebenfalls mit Testanlagen präsentiert sich die Moehwald GmbH aus Homburg, ein Bosch-Tochterunternehmen.
Einige wenige Standflächen sind auf der f-cell-Messe noch zu haben. Interessierte finden weitere Informationen – auch zum Kongress-Programm – im Internet: www.f-cell.de. Telefonisch steht Katerina Hodinova von der Peter Sauber Agentur unter 0711-656960-52 zur Verfügung.
Auch 2009 buchten bereits wieder zahlreiche traditionelle und einige neue „f-cell“-Teilnehmer Stände auf der Messe im Rahmen des Fachforums „f-cell“ am 28. und 29. September in Stuttgart. Einige wenige freie Flächen sind noch zu haben.