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„f-cell“: Brennstoffzellensysteme normieren, prüfen, zertifizieren

07.10.2009 – Sicher sollen sie ein sowie einfach und einheitlich zu handhaben: Für Brennstoff¬zellenkomponenten und -anwendungen gibt es in dieser Hinsicht noch viel Handlungsbedarf. „Das ist eine Mammutaufgabe“, sagte Dr. Johannes Töpler, Vorstandsvorsitzender des Deutsche Wasserstoffverbands (DWV) auf dem Brennstoffzellen-Forum „f-cell“ im September in Stuttgart.

Stuttgart (eos) – Bevor Brennstoffzellen-Produkte in den Markt gehen, müssen sie geprüft, zertifiziert und zugelassen werden. „Wir brauchen jetzt an einigen Stellen noch technische Regelwerke. Dazu müssen wir die nötigen Standards, Normen und Prüfverfahren anpassen oder sogar neu definieren und sie möglichst international einheitlich festlegen“, sagt Dr. Johannes Töpler, Vorstandsvorsitzender des Deutsche Wasserstoffverbandes (DWV). „Das ist noch eine größere Aufgabe.“

Auch Ulf Groos vom Fraunhofer ISE, der gerade zusammen mit dem VDE-Prüfinstitut des Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. ein Prüf- und Zertifizierungszentrum für Mikro- und portable Brennstoffzellen aufbaut, misst dem Thema eine hohe Bedeutung bei: „Für die Akzeptanz am Markt werden die Sicherheit der Systeme und damit Prüfungen, die das belegen, eine zentrale Rolle spielen.“

Birgit Scheppat, Vorstandsvorsitzende der Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Initiative Hessen und Professorin an der Fachhochschule in Wiesbaden stellte in ihrem „f-cell“-Vortrag ein Benchmark-Projekt vor, in dem unter anderem geklärt werden sollte, wie aufwändig es für einen Gerätehersteller ist, sein Produkt auf den Betrieb mit Brennstoffzellen umzustellen. Eine zentrale Forderung daraus: „Wir brauchen dringend einheitliche Standards – zum Beispiel für die Brennstoffzellen-Anschlüsse.“

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